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Das ganze Gedicht:

Auf eine Tasse verschüttete Zeit

 

Eine glühende Münze rotiert der Erde entgegen,

Wattebäusche reisen mit den Himmelsstürmen

Und lösen sich auf in der Vergänglichkeit

richten sich erneuert wieder auf,

in einer Pfütze Verschütteter Zeit.

Staubwirbel im Museum der eigenen Gedanken

Wach geküsst von der gedachten Muse,

drängeln sich leidenschaftliche Hirngespinste durch Nervenbahnen,

vernetzen sich zu Denkautobahnen und

lassen die Musen tanzen.

Ich lade euch ein,

auf eine Tasse verschütteter Zeit, denn

verschüttete Zeit ist nie umsonst.