Das erste Mal

 

Michael Schuhmacher lächelte ihr zu, und daneben die dunkelhäutige Moderatorin einer Nachmittags Talkshow in halbnackter, verführerischer Pose.

Sie schmunzelte, denn sie erkannte, dass die beiden Poster nur dazu dienten, das kiefernhölzerne Ikea-Design seines Kleiderschranks zu verdecken. Sie saß auf dem Rand seines Bettes, der einzigen Sitzgelegenheit seines kleinen Jugendzimmers und sah sich um, um sich abzulenken, um die Angst, die in ihr keimte, nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Er hatte eine mickrige CD-Sammlung, eine kleine Anlage, chromglänzende Hanteln lagen in der Ecke, der abgerissene Kopf eines verwahrlosten Teddys war zu sehen, den er nachlässig hinter den Arnold-Schwarzenegger-Videos versteckt hatte. Krimskrams, ein paar Schulbücher und ein Kinderlexikon, alles in Kiefernholzregalen, schön eingepasst in zehn Quadratmeter. Ihre Augen griffen die Fragmente aus den verschiedenen Entwicklungsstufen nervös ab.

Es wird das erste Mal sein, und sie empfand neben ihrer Angst auch Neugierde und Verlangen. Future Breeze rauschte ihr aus dem Lautsprecher seiner Minianlage entgegen, er war noch mal losgegangen um, unter anderem, noch etwas zum Trinken zu holen. 
Seine Eltern waren für das Wochenende verreist, und sie konnte sich vorstellen wie er all seine Überredungskünste aufgewendet hatte, um nicht mitfahren zu müssen. Sie fand seine Eltern nett und sie hätten auch bestimmt nichts dagegen gehabt, wenn sie gewusst hätten, dass er zuhause blieb, weil sie zusammen schlafen wollten, aber sie hatte darauf bestanden, dass sie es nicht erfahren sollten.
Bevor es irgendjemand auf diesem Planeten erfuhr, wollte sie zuerst mit ihrer Freundin darüber geredet haben. 

Sie hörte die Tür, ihr Herz klopfte stark, er kam zurück. 
Er lächelte, ein nett gemeintes, unsicheres Lächeln. 

Atemlos stand er vor ihr, die Flasche Sekt in der einen Hand, in der anderen ein kleines Päckchen, dessen Inhalt ihr Herz noch stärker klopfen ließ.

„Ich hab die Bunten geholt“ sagte er keuchend, „diese fleischfarbenen Dinger finde ich voll uncool“.

Sie nickte, und um den Moment des Schweigens nicht zu lang werden zu lassen, sagte sie noch:

„Das stimmt, rosane Gummis sind krass hässlich.“

„War voll strange in diesem Laden, überall so Aldi´s die ganz komisch geglotzt  haben. . .“

„Aldi´s?“

„Na Aldi´s eben, Omas und so, wenn du Gummis kaufst, glotzen die natürlich blöd. 

War voll krass ehrlich, fühlte mich total observiert. Ehrlich, ey.“

„Kann ich mir vorstellen.“

„Und die Verkäuferin kriegte voll die oberglubschigen Stilaugen, das war das blanke Entsetzen, sah vorher ganz normal aus und dann, wie´n Krokodil mit Froschaugen, das hätteste mal sehen sollen. Echt, ey.“

„Hm.“

„Na ja, und dann gibt’s da ja immer nur diese Normalo Präser und so blöde Mischpackungen.  Am liebsten hätte ich ja nur schwarze gehabt, aber die gab’s da eben nicht in nur schwarz. Na egal.“

Er mühte sich mit der Sektflasche ab, während sie in die Küche ging und Gläser holte.

Sie kam zurück und er fummelte immer noch an dem Korken herum.
„Diese spanischen Korken sind voll Scheiße, sagt mein Alter auch immer, man kriegt die so scheiße schwer ab”

Schließlich kam der Korken doch, und der Sekt sprudelte hinterher, sie beeilten sich ungeschickt mit den Gläsern und stießen an, jedoch, vermied er es, sie anzusehen.

Why dont´t you Dance with me, jodelte Future Breeze.

„Hey,“ sagte sie, „schau mich an beim Anstoßen.“

„Sorry,“ sagte er und sah sie an. Ihr wurde heiß, aber sie hielt seinem Blick stand. 

Sie spielten das: Ich-schau-dir-in-die-Augen-Spiel, und es ging darum, wer zuerst wegschaute. Schließlich mussten sie beide wegschauen.

I ´d love to surround you hauchte es aus den Boxen, und er küsste sie in verkrampfter Körperhaltung, denn sie hatten ja beide noch die Sektgläser in der Hand. 

Außerdem gab es mit dem Küssen einige Schwierigkeiten, denn er wollte mit der Zunge schlicht tief in ihren Mund, sie wollte eher forschen und spielen 

- so wie sie das aus einem Filmbeitrag von Bravo TV  her kannte. Die Münder zusammengepresst, die Körper weit voneinander entfernt saßen sie da, er hielt sein Sektglas etwas schief und ein wenig Flüssigkeit schwappte auf ihren Schoß. Sie erschrak, und er sagte schüchtern:

„Sorry, jetzt hab ich dich nass gemacht“.

„Ist nicht schlimm, trocknet wieder“, sie trank aus ihrem Glas, und er holte einen Lappen.  Ihr zitterten die Knie vor Auf- und vor Erregung.

Sie waren beide nervös, sie wollten miteinander schlafen, 

das erste Mal, sie hatten es sich vorgenommen, da mussten sie jetzt durch.

Er kam wieder, ihr entging keiner seiner Bewegungen. Er wischte vorsichtig ihren Oberschenkel ab.

„Entschuldigung . . . das war echt uncool.“

„Schon okay, wir können uns ja ohne Gläser küssen.“ Er wischte so zart, dass sie ihm den Lappen aus der Hand nahm.

„Lass mich mal, du machst das ja nicht richtig”, sagte sie und rubbelte ebenfalls auf ihrer Hose rum, währenddessen setzte er sich wieder zu ihr, auf den Rand des Bettes. Sie küssten sich und seine Hand griff schnell an ihren Busen, hinunter zu ihrem Po, wieder hinauf. Das mit dem Küssen klappte jetzt besser, sie hielt ihre Hand in seinen kurzen Haaren, und er ließ sich dadurch leichter korrigieren, jedenfalls beim Küssen.
Seine Hand war nur zu hektisch und fuhr unter ihrem T-Shirt zum Busen, beziehungsweise zu ihrem BH, verweilte dort nur kurz (der lies sich nämlich nicht so leicht öffnen), glitt hektisch zu ihrem Po hinunter, zwischen ihre Beine, Bauch und dasselbe von vorn.

„Langsamer,“ bittete sie. 

Aber er war hocherregt das konnte  deutlich sie spüren. Er streichelte weiter, sie hielt seine Hand fest.

„Wieso, findeste das nicht geil?“

„Doch, Mega, aber nicht so schnell.“

Sie streichelte ihn vorsichtig, befühlte seine Arme, seine schmale Brust, hinunter zum Gesäß.

Er nestelte an ihren Hosenknöpfen herum, schaffte es aber nicht, sie zu öffnen. Sie zog ihr T-Shirt aus. Er schnaufte stärker, streichelte sie und zog sich selbst sein Hemd aus, was ziemlich lange dauerte. Sie umarmten und küssten sich abermals. Die warmen Körper, Haut an Haut, ihre Erregung stieg und sie wäre doch gerne erst mal dabei geblieben.

Doch er hatte sich schon den nächsten Programmpunkt seiner innerlichen Checkliste vorgenommen, versuchte nun ihren BH zu öffnen und, nachdem er es fünf lange Minuten versucht hatte, öffnete sie ihn selbst. 

Dauerte auch ziemlich lange, über den Kopf ziehen wäre schneller gegangen, aber sie hatte vorgehabt, es wie die Stripteasetänzerinnen zu machen. Sie streckte ihm ihren nackten Oberkörper entgegen, jedoch er nahm sich nicht die Zeit sie erst mal anzusehen. 

Statt dessen küsste er sofort ihre Brüste, viel zu feucht und versuchte zum zweitenmal ihr die Hose aufzuknöpfen. Ein Unter-fangen, das sogar für die ausgebufftesten Don Juans zu den anspruchsvolleren Übungen gehört. Aber er gab es nicht auf, fummelte und fummelte. 

„Moment” sagte sie, stand auf und ging ins Badezimmer. Sie schaute in den Spiegel, holte tief Atem, zählte einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig und kam zurück. Sie machte ihre Hose auf, zog sie aus, stieg schnell ins Bett. Und deckte sich zu. Sie kicherten beide. Sie streichelte ihn am Oberkörper. 

Er nahm ihre Hand und führte sie zu seiner Hose, das ärgerte sie. Deshalb streichelte sie halbherzig an seiner Schulter herum und trank erst mal einen Schluck Sekt.

Zum bestimmt zwanzigstenmal kam: 

Why don´t you dance with me aus den Boxen, da der CD-Player auf repeat gestellt war. 

„Mach doch bitte den Sound aus,“ sagte sie leicht genervt.

„Warum, ist doch cool.“

„Ja, aber stört mich, ich bin nämlich ein bisschen nervös.“

„Klar, bin ich auch, is echt okay.“

„Hast du’s denn schon mal gemacht?“

„Klar logisch . . .“

„Aber Susanne hat mir erzählt, sie wollte und . . .“

„Wie, was hat die denn erzählt?“

„Die hat erzählt, sie hätte gewollt, aber du nicht.“

„Die spinnt. Mann, was erzählt die den für´nen Scheiß ey.
Na ja, gut, wir hätten’s ja beinah gemacht okay, ja . . . aber . . . okay, wir haben’s dann nicht gemacht, aber fast . . . äh . . . es ging dann nicht mehr.“

„Wie? Warum?“

„Na ja, weil . . . ich war schon . . . 

Na ja, ich hat dann plötzlich kein Bock mehr.“

„Du hattest plötzlich kein Bock mehr?“

„Äh. . .ich hatte plötzlich. . .sie hat zu heftig an meiner und. . .und. . . und dann . . .

„Und dann?“

„na ja, hatt dann keinen Bock auf Susanne, Erzähl ich dir ein Andermal genauer, okay. Ich mag da jetzt nicht drüber reden.“

„Okay. Also, du hast noch nicht.“

„Nein.“

„Na, dann bin ich ja beruhigt, es ist bei mir das erste Mal.“

„Ehrlich?“

„Ich sag es dir doch. Glaubst du, ich erzähl dir hier irgend ´nen Scheiß?“

Sie machte seine Hose auf, umständlich, Knopf für Knopf. Er zog sich selbst die Hose runter, im Liegen, sie stülpte sich um, und er hatte größte Schwierigkeiten, das Knäuel am unteren Ende über seine Füße zu bekommen. Schweigend beobachtete sie ihn. Er hatte eine weiße, billige Unterhose vom Grabbeltisch an.

Hat ihm bestimmt seine Mutter gekauft, dachte sie. Er hatte die Hose jetzt immer noch nicht ab, stand auf, und stieß sie im Stehen von den Füßen, ein Fuß hoch und ziehen- er fiel beinahe um, schaffte es aber dann doch. Die Unterhose behielt er an, doch die Abdrücke seines auf Bananengröße angeschwollenen Schwanzes konnte man deutlich erkennen. Es befremdete sie ein wenig und gefiel ihr irgendwie doch.

Er kam wieder unter die Decke, und sie fummelten weiter.

Dann zog er seine Unterhose aus. Sie erschrak. Sie hatte noch nie einen steifen Schwanz gesehen. Doch schon, aber nicht in so einer Situation.

„Ist ja krass! So groß werden die?”

„Ist doch cool, oder. Oder findest du ihn zu klein?”

„Nein, äh. . .genau richtig.”

Sie wagte es gar nicht, ihn anzufassen, so ein großes Ding und das in sie rein? 

Instinktiv presste sie ihre Schenkel zusammen, streichelte ihn ein wenig, vermied es jedoch, nach unten zu greifen. 

Er zog ihren Slip nach unten, sie wollte ihn zuerst daran hindern, ließ es dann aber doch zu. 

Aber, sie presste weiterhin ihre Beine zusammen.

Er schob seine Hand dazwischen. Er sollte zärtlicher sein, nicht so aufdringlich, sie biss sich auf die Unterlippe und überlegte sich, wie sie ihm das beibringen konnte. 

Sie nahm seine Hand, spreizte ihre Schenkel und führte mit seiner Hand Streichelbewegungen aus. Als sie seine Hand losließ, ging er zielbewusst wieder zu ihrer Scheide, jedoch wusste er nicht genau, wo er da hinfassen sollte.

„Wo ist es denn?” fragte er, ungeschickt tastend.

„Na hier”, sagte sie und nahm seinen Zeigefinger.

Er fummelte orientierungslos an ihr rum und sie entschied, dass sie es hinter sich bringen sollten. 
Ein kurzer, erwartungsvoller Blick in seine Augen genügte, und er stellte sich auf die Knie, und packte ein Präservativ aus.

„Pass auf mit den Fingernägeln,“ sagte sie.

„Ja, ja, is doch klar.“

Sein Penis stand hochaufgerichtet. Er nahm das Präservativ aus der Packung und versuchte es sich überzustülpen. Beim Abrollen entdeckte er, dass er es falsch herum abrollte. Er probierte es trotzdem und keuchte dabei, aber es klappte nicht. Er rollte das Präservativ ab, und versuchte, es sich wie eine Socke auf seinen Penis zu ziehen, das ging natürlich nicht.

„Scheiße, jetzt muss ich noch eins nehmen, das war das einzige Schwarze.“

Sein Penis wurde kleiner, geriet in die Horizontale und erschlaffte, während er das nächste Präservativ in der passenden Farbe suchte. Sie wartete geduldig.

„Scheiße,“ sagte er, „jetzt ist die ganze Stimmung im Arsch.“

„Komm, nicht so schlimm. . .“ 

Sie streichelte sein Bein und konnte beobachten wie sich sein Schwanz wieder aufrichtete. 

Das machte ihr Spaß, sie wurde selbst wieder erregt, spielte ein wenig damit herum und streichelte ihn weiter in der Schamgegend, er stöhnte und genoss.

Das zweite Präservativ war rot, fand sie sogar besser. Diesmal war es richtig herum, und er rollte es mit einiger Mühe ab. Dann legte er sich wieder hin, schob wieder seine Hand zwischen ihre Oberschenkel. 
Oh Mann
, dachte sie, kann er nicht erst mal woanders hinfassen, und, wie wenn er es verstanden hätte, streichelte er sie nun auch am Po, an den Hüften und an der Innenseite der Oberschenkel, jetzt sogar zärtlicher. 

Sie küssten sich und erforschten ihre Körper eine Weile, dann legte sie sich auf den Rücken und dachte, sie könnten es mal versuchen. Er schob die Bettdecke weg und kletterte unsicher auf sie. Er versuchte, in sie reinzukommen.

„Warte” sagte sie, „ich helfe dir.“

Sie griff hinunter zu seinem Glied, das sich riesig anfühlte und gab ihm die Richtung. Er stieß zu, das tat weh.

„Geht ja ganz schön schwer,“ sagte er.

„Das wird schon klappen,“ sagte sie unsicher, und er stieß fester zu, sie ging zurück.

„Au,“ sagte sie.

„Geht’s?“

„Ich weiß nicht.“

Er probierte es noch mal.

„Autsch! Äh . . .wart mal. . .“ Sie erinnerte sich an einen Tipp ihrer frühreifen Freundin Betty und benetzte sich mehrmals mit Spucke.

Er probierte es zum drittenmal, und sie sagte:

„Ja, geht schon irgendwie, wird schon gehen, mach weiter.“

Sie wusste ja, dass es beim ersten Mal etwas wehtun sollte. Er holte noch mal aus, und rutschte dabei wieder heraus. Sie musste ihn noch mal einführen. Mittlerweile wusste sie schon nicht mehr, ob sie erregt war oder nicht, sie wollte jetzt. 

Sie half ihm abermals, und er war wieder halb drin. Mit drei Stößen, die ihr höllisch weh taten, war er schließlich ganz drin. Sie biss die Zähne zusammen. Er keuchte und stöhnte wie eine Dampflokomotive. Aber es war jetzt nicht mehr ganz so unangenehm. Er stieß noch mal und keuchte und stöhnte, dann kam er schon. 

Sein Keuchen ging in Seufzern über, und er wurde schlagartig ruhiger, sein Atem gleichmäßiger und vor allem, er hörte auf und legte sich mit seinem ganzen Gewicht auf ihren Körper.

Sie war doch enttäuscht, alles viel zu schnell, keine Zeit zum Genießen und als es schön zu werden begann, da war es auch schon vorbei. 

Sie war aber auch gleichzeitig froh, dass sie es hinter sich hatten und er schlaffte ab. Er zog ihn raus, legte sich neben sie und deckte sie beide zu.

„Na, wie war ich,“ fragte er. 

Sie wusste beim besten Willen nicht, was sie darauf jetzt antworten sollte.

„Ein bisschen zu kurz, aber sonst ganz cool“ sagte sie knapp. Sie sah die Enttäuschung in seinem Gesicht, aber da konnte sie ihm jetzt nicht helfen.

„Oh Scheiße,“ rief er erschrocken, „ich hab ihn drin gelassen.“ Sofort riss er die Bettdecke zurück.

Sie griff sich hinunter, fühlte aber nichts. Er holte eine Taschenlampe und beide fummelten.  Dann sah er es zum Glück, ein kleines Stückchen ragte noch hervor, und er zog das gefüllte Präservativ vorsichtig heraus. 

Er hielt es ihr unter die Nase.

„Ganz schön voll was?“

„Na und.“

„Aber ich glaub, es ist nix danebengegangen.“

„Ja, sieht so aus,“ sagte sie und deckte sich sofort wieder zu. Da war ein kleiner Blutfleck auf dem Bettlaken. 

Es war ihr unangenehm. Er legte das Präservativ vorsichtig neben das Bett.

Wird er sich jetzt wahrscheinlich aufheben, zusammen mit dem Bettlaken als Trophäe, dachte sie verärgert.

Er legte sich wieder hin, war jetzt ganz ruhig, fast teilnahmslos und mit sich selbst beschäftigt.

„Hast du was dagegen wenn ich mich ´n Moment auf die Seite drehe?“ fragte er.

„Nein. . .“ -Erwartungsvoll drehte sie sich in seine Richtung.

Er aber drehte sich auf die andere Seite und sie sah nur seinen Rücken. Sie nahm ihr Glas.

„Das“, meinte sie laut und deutlich, 

„das war also das erste Mal.“

Sie trank ihren Sekt in einem Zug aus.

Er drehte sich zurück zu ihr um und sah ihr in die Augen.

„Bist du auch gekommen,“ fragte er.

„Nein,“ sagte sie.

„War ganz schön schnell, wie?“

„Hm . . .  ja, aber . . . wir könnten es ja vielleicht noch mal probieren.“ Sie umarmten sich, und er legte seinen Kopf auf ihre flache Brust.

Dieser Schuhmacher lächelte ihr zu, ihr kam es vor als würde er ihr zuzwinkern und sagen: 

„Wir Männer sind halt einfach schnell . . .“